Hausgemeinde was ist das ?
Nun landläufig versteht der gemeine Christ unter Gemeinde einen Raum in dem sich die
Mitglieder der Gemeinde allwöchentlich treffen. Dort in diesen Treffen oder Versamm-
lungen wird normaler weise ein Entertainment vorgeführt. Das einzelne Individium hat
fast keine Möglichkeit sich geistlich einzubringen. Durch die Art des Ablaufs dieser Versammlungen kann so gut wie kein geistliches Wachstum stattfinden. Diese Standart Abläufe sind keines Wegs eine neuzeitliche Erfindung. Sondern sie wurden eingeführt
von Kaiser Konstantin und seinen Nachfolgern. Es ist eine Tatsache, das jahrhunderte
lange Verfolgung der Gemeinde nichts anhaben konnte.
Jedoch brachten die von Konstantin eingeführten Neuerungen das Gemeindewachstum vollständig zum Stillstand und so kam es zum Untergang der Urgemeinde. Dann nach
ca. 1500 Jahren Tiefschlaf erwachte die Gemeinde durch die von Luther ausgelöste
Reformation zu neuem Leben. Fast 500! Jahre sind seit dem vergangen und es ging
im Großen und Ganzen die ganze Zeit eigentlich nur darum, wie wird der Mensch gerettet.
Dann gab es um die Jahrhundertwende die Neuentdeckung des Heiligen Geistes
und dessen Auswirkungen. Dann wurde die Weltmission vorangetrieben mit teilweise
großem Erfolg. In der heutigen Zeit findet die Ernte dieser Saat statt. Allerdings nicht in
Europa sondern in der sogenannten dritten Welt, so zu beobachten derzeit in Afrika,
wo sich Millionen von Menschen zu Christus bekehren. Dort findet life Ps.68.32; statt !!!
Jedoch ist dies noch lange nicht die Ernte von der am Ende der Zeiten die Rede ist in der Offenbahrung. Diese wird erst eingefahren werden können, wenn die Gemeinde
vollständig wieder hergestellt ist.
Die Urgemeinde hatte Gunst beim ganzen Volke lesen wir in der Apostelgeschichte und
jeder der krank war wurde geheilt. Die Gemeinde hatte damals die größtmögliche Anziehungskraft und trotzdem war die Gemeinde noch nicht absolut in der Einheit des
Glaubens. Denn das lesen wir ja im Epheser Brief Kap. 4. Dort steht, das die Einheit durch
den fünffältigen Dienst kommt. (Also war sie auch damals noch nicht vollständig in der Einheit.Woraus auch resultiert, das wir erst einmal zurück in den Zustand der Urgemeinde
kommen müssen.) Dieser Dienst ist in dieser Qualität momentan noch nicht da. Auch verhindern die immer noch wirksamen Einführungen des Konstantin das kommen dieses Dienstes.Es nutzt nichts vermeitliche Apostel z.B. aus Afrika einzufliegen.
Nein dieser Dienst entsteht aus den eigenen Reihen und muß dort seine Anerkennung finden, sonst ist es künstlich gepuscht.
Aus diesen Gründen sind wir der Ansicht, das es Zeit ist den gegenwärtigen Zustand zu ändern und wieder zur Hausgemeinde zurück zukehren wie es in der Urgemeinde normaler Zustand war. Eine Hausgemeinde ist kein Hauskreis in dem sich die Mitglieder einer landläufigen Standart Gemeinde treffen und vorgegebene Themen besprechen.
Im wesendlichen findet in der Hausgemeinde – Versammlung der Ablauf nach 1.Kor. 14.26;
statt.
1.Kor 14,26;
Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! (Lasst es alles geschehen damit
Ihr erbaut werdet !)
In der Praxis ist dies aber stark von den Geschwistern abhängig wie stark oder weniger
stark sie sich einbringen. Der gastgebende Hausvater bzw. Hausmutter übernimmt dabei mehr die Rolle eines Moderators.
Alles was vorgebracht wird, soll von allen an Hand der Schrift geprüft werden. So bald sich Geschwister bereit genug fühlen, werden sie unterstützt eine eigene Hausgemeinde zugründen.
Eine Hausgemeinde ist autag tätig und gehört keinem Verbund an, findet aber ihre Identität darin, das sie sich zur Ortsgemeinde zugehörig fühlt.Sind genügent Häuser vorhanden, kann durch den fünffältigen Dienst, um den die Gemeinde beten muß, auch eine sogenannte Apostelversammlung in einem z.B. angemieteten Raum statt finden.
Einen Pastor kennt die Hausgemeinde nicht, jedoch für die Ortsgemeinde zuständige Älteste. Das sind bewährte Geschwister die sich um die Gemeinde verdient gemacht haben und ev. auch durch den fünffältigen Dienst eingesetzt wurden. (so vorhanden)
Das ist im wesendlichen alles. Wir erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sind bemüht möglichst biblisch zu werden.
Hausgemeinde starten nach biblischen Muster
Eine Hausgemeinde ist nichts anderes als die Christen die in einem Haus wohnen und ev. noch 2-3 Nachbahren oder andere. Paulus selbst erkannte die erste europäische Hausgemeinde an !
(L84_9907: Apg 16,14.15)
Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, so daß sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde.Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, daß ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns. (L84_9907: Apg 16,40) Da gingen sie aus dem Gefängnis und gingen zu der Lydia. Und als sie die Brüder gesehen und sie getröstet hatten, zogen sie fort.
Das Ziel ist zunächst „ein jeder habe etwas nach 1.Kor.14,26; „ durch führen zu können. Damit Menschen nicht mehr reine Konsumenten sind, die ja Christus ähnlich werden sollen, also auch mündige Himmelsbürger werden, die eigene schriftgemäße Entscheidungen treffen können.
(L84_9907: 1.Kor 14,26)
Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Laßt es alles geschehen zur Erbauung! (damit Ihr erbaut werdet!)
„Ein jeder habe etwas“ ist die Königsdisziplin und sollte deshalb zunächst nur mit einem gemeinsam gefundenen Thema, wofür sich jeder darauf vorbereiten darf, durch geführt werden. Das lehrt die Erfahrung !
Es gibt keinerlei Zugehörigkeit zu irgend einem Verband oder Verein odrgl., wohl aber lebendige Beziehungen zu anderen Gruppen, die das gleiche Ziel verfolgen, nämlich das die Gemeinde die Braut Christi wird, die heim geholt werden kann, man besucht sich gegenseitig.
Das wird frei von dem abgeleitet, wie es in der Urgemeinde nach Überlieferungen gewesen sein muß. z.B. hatten sie keinen Raum im Tempel, sie trafen sich illegal ! Die Juden trafen sich ganz normal im Haus, das war normal. Was neu war, war die Lehre des Nazareners.
(L84_9907: Offb 7,14)
Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind's, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.
Das ist sehr wichtig wegen der Einigkeit im Leib und um Sektierertum aus zuschalten. Wichtig ist das unter dem Begriff Hausgemeinde nicht ein Hauskreis verstanden wird, der wieder von irgend einer Zentrale gesteuert und mit vordefinierten Lehrmaterial kommandiert wird. Hausgemeinden sind autag, selbstständig tätig und selbst verantwortlich, so wie Zellen in einem lebendigen Organismus. Können aber und sollten möglichst auch die Hilfe des fünffältigen Dienstes in Anspruch nehmen. Möglichst sollte dieser Dienst aus den eigenen Reihen stammen, wo dieser sich während er auch heran wuchs bewähren konnte.
Es gibt in den Hausgemeinden keine Leiter, sondern Hausmutter und Vater, welche sich als gastgebende Mentoren verstehen. Falls solche auch eine Hirtengabe beweisen, sollten sie zu dem Kreis der Ältesten der Ortsgemeinde gehören. Es ist darauf zuachten, das es nicht vielmehr als 7 werden. Sobald 2 soweit sind (ein Ehe paar) und sie möchten selber eine Hausgemeinde machen, sollen sie unterstützt werden.
Roland Klutschewski - Heilungsraum Ortsgemeinde Alfeld - www.JesusHeiltHeute.de